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Sonntag, 11. November 2018

Ein paar Pilze

Eigentlich hätte ich nach dem langen und trockenen Sommer gar nicht damit gerechnet, überhaupt Pilze finden zu können. Aber ein paar Maronen fanden sich dann doch in den trockenen Kiefernwäldern der Umgebung. So viel, dass der Korb immerhin halb voll wurde und genug für eine Mahleit für zwei Personen und noch ein paar zum Einfrieren.
Merke: man muss nur die Größe des Korbes passend wählen, um halbwegs einen Erfolg vorweisen zu können.


Sonntag, 25. Juni 2017

Blaubeeren

Die Blaubeersaison beginnt. Noch sind die Beeren etwas klein, etwas süßer könnten sie auch noch werden. Aber Spaß hat das Sammeln bei einer kurzen Pause im Süden Mecklenburg-Vorpommerns dennoch gemacht.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Entschleunigung

Vier Stunden durch den Wald laufen. Nun ja, was heißt laufen - schlendern, den Blick nach unten gerichtet und versuchend zwischen den unterschiedlichen Braun-, Ocker und Orangetönen von Holz, Rinde, Herbstlaub und Kiefernnadeln Pilze zu finden. Dabei die Gedanken schweifen lassen, frische Luft atmen. Erholung pur, und am Ende kamen sechs Kilo Pilze zusammen.

Bestäubt.
Zwilling
Vierling

Freitag, 1. Juli 2016

Sumpfzypressen

Am Ufer der Monte Isola standen frisch gepflanzte Sumpfzypressen im Wasser. Interessant, daß die Bäume nicht nur im Sumpf, also "halbtrocken", sondern sogar ständig im Wasser stehen können.

Schautafel neben den angepflanzten Zypressen

Sonntag, 23. November 2014

Ritterling

Die Pilzsaison ist noch nicht beendet.

Violetter Rötelritterling

p.s. nein, der Fundort wird nicht verraten.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Monsters of my Garden #1

Nur mit kräftigen Griff konnte ich dieses Urzeit-Monster bändigen, das sich in meine Gartenerde gebohrt hatte:

In nahezu perfekter Tarnung paßte sich das als Beta vulgaris identifizierte Lebewesen an die Umgebung an, würden nicht ihre roten Tentakeln ihr Versteck verraten:

(ich freue mich schon auf Barszcz und auf sauer eingelegte Rote Bete)

Montag, 22. September 2014

Pilzsaison

Heute waren wir das erste mal in diesem Jahr Pilze suchen. Die Ausbeute in den etwa anderthalb Stunden war sehr mäßig, insgesamt nur ein paar Maronen, wenige Pfifferlinge und ein Mini-Steinpilz – aber auch zwei Krause Glucken. Und die machten die Pilzwanderung dann doch noch zu einem Erfolg (eigentlich waren's sogar drei, aber die dritte war schon zu alt zum mitnehmen). Die Krausen Glucken mit ihrer merkwürdigen Form sind sehr gute Speisepilze und lieferten zusammen mit etwas Speck und Zwiebeln und Salzkartoffeln ein vorzügliches Abendessen.

Ein Pilz-Arrangement
Zwei Krause Glucken
Das ist nicht der Fundort. Aber das Licht
auf dem Rasen war besser als in der Küche.

Donnerstag, 21. August 2014

Alles wuchert

Ein Blick den Gartenweg entlang (wie, da ist kein Weg? Irgendwo zwischen den Kürbissen und den Cosmeen – das wuchert halt alles), am Ende des Weges, kurz vor den Tomaten, lauert die Katze, bereit sich auf alles zu stürzen, was vorbeikommt ... oder zu dösen. Hinter den Cosmeen die Kartoffeln (Wie, man sieht keine...? Na ja, irgendwo dort hinten). Und eine schöne dunkle Sonnenblume inklusive Hummel (warum haben wir hier eigentlich keine Bienen?).

Apropos Bienen: zum Glück sind wir hier in D noch nicht soweit, wie es der (übrigens sehr sehenswerte) Dokumentarfilm "More than Honey" für einige Teile der Welt beschreibt. Daß hier die Hummeln die Arbeit der Bienen übernehmen, wird wohl ganz einfach daran liegen, daß hier in Elbenau niemand mehr Bienen hat... Und dabei  wäre "Elbenauer Honig" sicher was schönes.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Hirse im Möhrenbeet

Hirse im Möhrenbeet – ein Migrant, vermutlich aus dem Vogelfutter. Zumindest was essbares, anders als die vielen Unkräuter.

Rispenhirse (Panicum miliaceum)

Samstag, 22. Juni 2013

Nachtfotos

Gestern Nacht war ich gemeinsam mit ein paar Fotofreunden aus der fotocommunity beim Freitagstreff der Salzländer Nachtfotografierer. Diesmal an einer Eichenallee zwischen Athensleben und Groß Börnecke. Hier ein paar der Fotos:

Eigentlich relativ unspektakuläre Fotos – gestern war beinahe Vollmond, die Nacht war hell erleuchtet – wären da nicht die etwasüberzeichneten Farben und die Lichtspuren der Sterne.

Auf dem Rückweg noch an der großen Kalkhalde in der Nähe von Atzendorf angehalten und zwei Fotos gemacht:

 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Alien

Welches Alien schaut mich hier an, mit roten Augen und die Wimpern von Tränen feucht?



Freitag, 26. April 2013

Die letzten Quecken

In früheren Einträgen (hier und hier) schrieb ich über den von Quecken überwucherten Acker und ließ leise Zweifel daran aufkommen, der Quecken jemals Herr zu werden. Nun allerdings scheint das doch weitgehend der Fall zu sein. Die letzten Quecken befinden sich auf dem Queckenhaufen, die vielen Kubikmeter darunter sind jedoch tatsächlich zu Kompost geworden. Je nachdem wie viel der lehmigen Erde sich an den Wurzeln befand, von mehr oder weniger krümliger Struktur. Die darauf wachsenden Quecken lassen sich jetzt jedoch leicht entfernen.

fertiger Queckenkompost
Quecken mit ihren unterirdischen Wurzelausläufern

Der Acker ist ansonsten nahezu queckenfrei.


Man kann also tatsächlich innerhalb von zwei Jahren die Unkräuter (in dem Fall die Quecken) ohne Chemie bekämpfen. Das mir mehrfach empfohlene (und von mir stets abgelehnte) Round-Up war nicht notwendig. Neben der mechanischen Unkrautbekämpfung war wichtig, Pflanzen mit guter Bodendeckung anzupflanzen, die Licht und Wasser nicht an die Unkräuter lassen, wie Kartoffeln, Kürbisse und Zucchini. Aber auch unter dem Topinambur wuchs kein Unkraut. Auch Gründüngung wie z.B. Phacelia und Lupinen half und verbesserte den Boden. Klee war nicht so gut geeignet, da der seinerseits recht starke und tiefe Wurzeln entwickelt.

Der Trecker hat die Arbeit mit Pflug, Grubber und Bodenfräse gut unterstützt. Ganz ohne Handarbeit ging es dennoch nicht. Und auch wenn die Quecken jetzt kein Problem mehr sind – dafür kommen andere Unkräuter. Und bei einigen davon wünsche ich mir beinahe die Quecken zurück. Nein, das war jetzt nicht ernst gemeint. Aber es gibt wirklich auch andere lästige Unkräuter, vor allem die mit tiefen Pfahlwurzeln. Dazu später mehr. Jetzt liegen sie erst mal allesamt auf dem Kompost.

Mittwoch, 27. März 2013

Weiß auf weiß

Sind die Ostereier sonst bunt, um sie auf leuchtender Blumenwiese zu verstecken (kennt noch jemand Friedrich Wolfs Kinderbuch "das Osterhasenfell" mit den schönen Illustrationen von Erich Gürtzig?), so ist in diesem Jahr Weiß die Tarnfarbe, mit der man Ostereier nahezu unsichtbar macht. So wie diese hier, die der Osterhase schon mal probeweise versteckt hat.


Sonntag, 24. März 2013

Osterhase im Schnee

Heute nach dem Essen sind wir zu einem Winterspaziergang aufgebrochen und haben dabei schon mal versucht herauszufinden, wo der Osterhase am kommenden Wochenende vielleicht etwas verstecken könnte. Und tatsächlich lief uns Meister Lampe über den Weg. Wir waren auf der richtigen Spur, Yeah!

(man sehe mir die schlechte Bildqualität nach. Der Hase ist, wie Heinz Ehrhardt sagte, ebenso scheu wie schmackhaft. Er nahm vor uns Reißaus, da blieb keine Zeit für Belichtungseinstellungen)

Sonntag, 13. März 2011

Bäume und Lianen

Im tropischen Klima gibt es auch in der Stadt tropische Pflanzen. So wie diese Lianen, die Bäume überwuchern und deren Luftwurzeln fast bis auf die Straße herunterhängen.
Aber im Prinzip ist die gesamte Stadt voller Grün, Häuser mit Pflanzen, Gärten, Parks...

Mittwoch, 9. März 2011

Reisfelder

Zurück in der Tiefebene fahren wir imer wieder an kleinen Reisfeldern vorbei. Bodenbearbeitung, Aussaat und Ernte erfolgen auf den kleinen Feldern von Hand. Wasser und Wärme sind zur Genüge vorhanden, und so kann bis zu drei mal im Jahr geerntet werden.