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Donnerstag, 29. Dezember 2022

Batterie laden

Heute etwas zum Laden von tiefentladenen Kfz-Batterien. Anlass: der kleine rote Trecker stand ein halbes Jahr unbewegt, der Anlasser klackte nur noch müde. die Batterie zeigte irgendwas zwischen 10 und 11 Volt. 

Zwei Batterieladegeräte mit annähernd gleicher Ladeleistung,
aber unterschiedlicher Größe und Masse. Das große rote mit
Trafo + Gleichrichter und das kleine grüne mit Inverter und
elektronischer Laderegelung.

Also: Ladegerät ran. Das war aber nicht so einfach, denn das schöne kleine elektronische Ladegerät (das grüne) zeigte mit einer roten LED einfach nur "Fault" und weigerte sich schlichtweg, auch nur die kleinste Amperestunde in die Batterie zu schicken. Anscheinend erkannte die Auswerte-Elektronik einen Defekt der Batterie. Nichts zu machen. Oder doch?

Montag, 16. November 2020

Nie wieder Schlauchschellen kaufen

Dank eines kleinen selbstgebauten Werkzeugs: nie wieder Schlauchschellen kaufen müssen. Man braucht nur ein Stückchen Draht, in der Länge von vier Windungen um den Schlauch plus 2 x 10 Zentimeter für das Einspannen im Werkzeug. Ein Werkzeug für alle Schlauchgrößen, egal ob Halbzoll-Gartenschlauch oder Kühlwasserschlauch des Autos.

Bisher kannte ich die Draht-Variante nur so, dass man einen Gartenschlauch mit ein paar Windungen Draht auf der Schlauchtülle fest rödelt. Der Nachteil: oft bricht der Draht beim Verdrillen und man hat außerdem scharfkantig hochstehende Drahtenden. Das ist bei den hier entstehenden Drahtverbindungen nicht der Fall. Der Draht wird nicht verdreht, sondern lediglich einmal kontrolliert gebogen. Das Werkzeug gibt es im Original als Clamptite Tool für rund 70 bzw. 30 EUR zu kaufen. 

Im Web gibt es mehrere Anleitungen für ein solches Tool. Am elegantesten unter den einfachen Varianten ist die Verwendung eines Spannschlosses, am besten eines mit M8. Von der Kraft her würde M6 völlig reichen, aber das schien mir zu winzig zu sein. Außerdem benötigt: eine M8-Mutter, eine M8-Flügelschraube und ein Stück M8-Gewindestange und eine Schraube M8x30. Materialkosten: etwa 5 Euro, oder auch weniger, je nachdem was man in der Grabbelkiste rumzuliegen hat.

Sonntag, 25. August 2019

Ganz unten

Der Brunnen ist fast trocken, also ab nach ganz unten und schauen, ob man da noch was machen kann.


Die Elbe hat schon seit Wochen historische Tiefststände, auch das Grundwasser hier im Urstromtal der Elbe steht so tief wie noch nie. Heute waren es 3,42 Meter unter dem Brunnendeckel oder nach absolutem Maß: bei 44,60 m über NN. Oder, für die Bewässerung des Gartens viel wichtiger: Nur noch zwanzig Zentimeter Wasser stehen im Brunnen. Weil der Saugschlauch auch noch ein paar Zentimeter unter Wasser hängen muss (etwa 15 Zentimeter sinkt der Wasserstand bei einer Entnahme von 1200 l/h), ist das zu wenig, um länger als ein paar Minuten zu gießen. Und Woche für Woche geht der Wasserspiegel um weitere zwei bis drei Zentimeter zurück. Der bisher höchste Grundwasserstand war im Januar 2011, da stand es 1,415 m unter dem Rand bzw. bei 46,605 m über NN.

Also die Leiter rein und versuchen, im Brunnen noch etwas tiefer zu kommen. Eine Tauchpumpe saugt den Brunnen noch weiter leer, bis nur noch die letzten fünf Zentimeter Wasser drin bleiben. Selbstverständlich geht es nicht runter, ohne dass oben eine Sicherungsperson ist. Bei 32 Grad draußen ist es unten angenehm kühl.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Biotechnologie 1.0

Habe gestern und heute an meinem Bioreaktor gearbeitet und ihn neu bestückt. Wenn ich alles richtig gemacht habe, wird es nicht mehr lange dauern, bis der Prozess in Gang kommt, die Temperatur ansteigt und morgens leichte Dampfwölkchen aufsteigen.

Komposthaufen und Komposterde
Ein Nachtrag vom 30.10.:
Die Bakterien arbeiten zuverlässig, die Temperatur beträgt 69 °C und leichte Dampfwölkchen steigen in den kühlen Morgenhimmel.



Dienstag, 25. Juli 2017

Tomaten

Trotz Regens und kühlerer Temperaturen: die Tomaten fangen jetzt in Mengen an, reif zu werden.



Sonntag, 28. Mai 2017

Sommer im Garten

Es ist Sommer im Garten. Die ersten Erdbeeren sind rot. Und die Pflanzen verlangen nach Wasser.


Montag, 23. Mai 2016

Dienstag, 24. November 2015

Neue Pumpe mit neuer Technik

Ein Nachtrag zu einem bereits Anfang des Sommers ausgeführtem Bastelprojekt...


Schrieb ich vor einem Jahr in Alte Pumpe mit neuer Technik noch über die Ausstattung meiner Kolbenpumpe mit analogem Druckregler + Frequenzumrichter, so mußte diese Pumpe nun doch einer Kreiselpumpe weichen (die passend zur Steuerung auch von WILO ist, eine MIHL 104).

Der Grund: ohne großen Wasserbehälter (angeschlossen war nur ein 2-Liter-Ausgleichsbehälter, der "normalerweise", d.h. bei Kreiselpumpen auch reicht) gab die Pumpe mehr oder weniger starke Druckstöße auf die Leitung. Das "mehr oder weniger" hing von der Luft im Windkessel der Pumpe ab, die ab und zu mit dem Schnüffelventil von Hand nachgefüllt werden mußte. Warum auch immer die Luft daraus entschwand – vielleicht wurden beim Pumpen immer ein paar Luftbläschen mitgerissen. Der bei den Kolbenpumpen übliche große Druckkessel scheint doch seinen Sinn zu haben.

Nun also mit einer hocheffizienten Kreiselpumpe, mit laut Datenblatt irgendwas um 40 Prozent Wirkungsgrad (normale "Hauswasserwerke" kommen eher auf irgendwas um 10 bis 20 Prozent). Tatsächlich kam ich mit dem Versuchsaufbau auf entsprechend gute Werte. Und im Vergleich zu den normalerweise lauten Hauswasserwerken läuft diese Pumpe viel leiser, nur ein leises Summen ist zu hören.


Eines ist aber zu beachten: eine solche Kreiselpumpe ist normalsaugend, d.h. sie ist nicht selbstsaugend. Ebenerdig, auf dem Hof, funktionierte das ganz gut. Anders dann im Keller, wo sie aus dem Brunnen saugen mußte. Immer wieder gab es Probleme weil – bedingt durch den größeren Unterdruck, bei  minus 2,50 Meter Wasserstand – irgendwoher Luft ins System kam. Glaubt mir, die Suche nach Fehlern, bei denen Luft eingesaugt wird, ist nicht einfach. Wo Luft aus einer Druckluftleitung entweicht, da reicht abpinseln mit Spülmittellösung. Dummerweise geht das bei Vakuum nicht.
Als Ursache stellte sich die Verwendung von PE-Rohren heraus, die zwar druckdicht sind, aber anscheinend nicht vakuumdicht. Warum auch immer – vielleicht war das PE-Rohr nicht ganz rund, vielleicht bekam es beim Einschieben in die Verschraubung ein paar Riefen – jedenfalls wird an den Anschlußstücken des PE-Rohres die Luft reingekommen sein. Sobald aber Luft angesaugt wird, macht die Pumpe nichts mehr. Sie ist ja schließlich nicht selbstsaugend. (Wenigstens erkennt die Steuerung die Trockenläufe und schaltet ab).
Statt der neuartigen PE-Rohre also wieder die altbewährten Guß-Fittinge, abgedichtet mit Hanf und Fermit-Paste, und Voila!, es funktionierte sofort richtig.

Sonntag, 20. September 2015

Kartoffelernte

Heute war Kartoffelernte. Adretta, Laura und Karlena kamen endlich aus der Erde. Die Ausbeute war mit etwa 250 dt je ha (natürlich von meinen paar Quadratmetern hochgerechnet) ganz ordentlich – etwa zwei Drittel des landwirtschaftlichen Durchschnittsertrags. Aber ohne


Zum fotografischen Vergleich nochmal ein Foto mit 15 mm Brennweite und Blende 3,5 – und der entsprechenden (gewollten) Unschärfe...


Donnerstag, 23. Juli 2015

Alles wächst

Sommer, Sonne, Wärme und genügend Feuchtigkeit durch künstlichen und im Juli endlich auch natürlichen Regen – alles wächst und wuchert.Da werden einige Fotos zum Suchbild.

Kürbis
Tomaten
Zucchini und Gurken
Mais
Rosenkohl, Grünkohl und Mohrrüben
Borretsch

Sonntag, 28. Dezember 2014

Wintergemüse

Der Boden ist gepflügt und wartet auf das Frühjahr. Bis dahin kann der Frost seine Arbeit tun und für eine krümlige Scholle sorgen.


Nur der Grünkohl steht noch in einer Ecke des Gartens, ist bis zum Frost gewachsen und kann jetzt geerntet werden. 





Sonntag, 26. Oktober 2014

Kuerbisernte

Bei dem schönen Wetter war heute auch Kürbisernte. Nicht so viel wie im vergangenen Jahr, aber es wird schon bis zum Frühjahr reichen. Wobei das auf dem Foto nicht alle Kürbisse sind - ein paar sind bereits verschenkt, ein paar selbst gegessen, und aus einem wurde ein schreckliches Halloween-Gesicht geschnitzt (der Inhalt wurde aber nicht weggeworfen, sondern ergab auch eine schöne Suppe).


Eine Frucht auf dem Bild ist übrigens kein Kürbis. (Richtig, es ist die kleine grüne Kugelzucchini).

Passend zur heutigen Ernte gab es dann Kürbis-Kartoffel-rote-Bete-Mus mit gebratener Hühnerbrust (nein, das ist kein Teller voll Ketchup). Der leicht erdige Bete-Geschmack macht das Kürbismus etwas herzhafter und ergibt eine interessante Geschmacksmischung.
Ein richtiges Rezept gibt es an dieser Stelle nicht. Wer's nachkochen will – das Gericht ist etwa so entstanden: man nehme einen halben mittelgroßen Kürbis, ein paar Kartoffeln und eine rote Beete (eine normalgroße, oder ein Stück vom Gartenmonster), scheide alles klein und koche es weich, püriere es dann mit einem Mixstab und verfeinere es evtl. nach Wunsch noch mit etwas Sahne. Fertig.

Physalis

So nach und nach reifen die Physalis (Physalis peruviana) – und allmählich müssen sie sich auch beeilen. Bald kommen die ersten Bodenfröste und dann ist es zu Ende mit der Pflanze. Wobei die einem ihrer Trivialnamen (Andenbeere) nach ja unsere herbstlichen Verhältnisse gewohnt sein müßte.


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Monsters of my Garden #1

Nur mit kräftigen Griff konnte ich dieses Urzeit-Monster bändigen, das sich in meine Gartenerde gebohrt hatte:

In nahezu perfekter Tarnung paßte sich das als Beta vulgaris identifizierte Lebewesen an die Umgebung an, würden nicht ihre roten Tentakeln ihr Versteck verraten:

(ich freue mich schon auf Barszcz und auf sauer eingelegte Rote Bete)

Dienstag, 26. August 2014

Kartoffelernte

Die Kartoffeln sind zum großen Teil geerntet, nur noch ein paar Reihen mußten warten, bis nach dem gestrigen Regen die Erde wieder etwas getrocknet ist. Das Beregnen im trockenen Sommer hat sich gelohnt, die Knollen sind größer als im letzten Jahr.


Miezi fand's gut, in der trockenen Erde zu liegen...


Ein paar unliebsame Schädlinge gab es an den Kartoffeln, zum Glück nur bei einigen. So zum Beispiel kleine Nacktschnecken, oder auch Hundertfüßer, die sich anscheinend auch von Kartoffeln ernähren:

zwei winzige Hundertfüßer auf einer Kartoffel.
Sehen aus wie kleine Würmer.
Ein ausgewachsener Hundertfüßer.
Ich habe sogar 102 oder 104 Beine gezählt.

Donnerstag, 21. August 2014

Alles wuchert

Ein Blick den Gartenweg entlang (wie, da ist kein Weg? Irgendwo zwischen den Kürbissen und den Cosmeen – das wuchert halt alles), am Ende des Weges, kurz vor den Tomaten, lauert die Katze, bereit sich auf alles zu stürzen, was vorbeikommt ... oder zu dösen. Hinter den Cosmeen die Kartoffeln (Wie, man sieht keine...? Na ja, irgendwo dort hinten). Und eine schöne dunkle Sonnenblume inklusive Hummel (warum haben wir hier eigentlich keine Bienen?).

Apropos Bienen: zum Glück sind wir hier in D noch nicht soweit, wie es der (übrigens sehr sehenswerte) Dokumentarfilm "More than Honey" für einige Teile der Welt beschreibt. Daß hier die Hummeln die Arbeit der Bienen übernehmen, wird wohl ganz einfach daran liegen, daß hier in Elbenau niemand mehr Bienen hat... Und dabei  wäre "Elbenauer Honig" sicher was schönes.

Donnerstag, 14. August 2014

Erntezeit

Tomaten, Gurken, Zucchini – alles wächst bei dem Wetter wie wild. Die Zwiebeln nicht mehr, die hängen schon zu Zöpfen geflochten zum Trocknen.

Jetzt müßte ich eigentlich noch die Sorten
hinzuschreiben... was nicht so einfach wäre,
denn in dem Korb sind bestimmt 10 Sorten.

Dienstag, 24. Juni 2014

Alte Pumpe mit neuer Technik

Seit ein paar Wochen läuft meine alte Gartenpumpe mit einer hochmodernen Steuerung. "Du willst wirklich einen Frequenzumrichter an eine Gartenpumpe bauen?" fragte mich ein Freund. Nichts anderes als das, schon aus Freude an der Technik.


Das bisher genutzte Hauswasserwerk hatte einfach einen zu schlechten Wirkungsgrad, es verbrauchte nahezu unabhängig von der Fördermenge seine Nennleistung von 800 Watt. Da fiel mir meine alte Kolbenpumpe ein, die jahrelang ungenutzt in der Werkstatt stand. Eine PME 28/40/4 Dr vom Pumpenwerk Salzwedel, Baujahr 1988, die damals 327 Mark kostete. Die Firma gibt es immer noch. Auf ihre Webseite haben sie auch Ersatzteile zum Bestellen und die Bedienungsanleitung zum Download.

In der Bezeichnung der Pumpe PME 28/40/4 steht für 28 mm Hub, 40 mm Kolben-Durchmesser und 4 bar Maximaldruck und das "Dr" für Drehstrom. Mit ihrem 250-Watt-Motor pumpt sie bei einer Hubzahl von 315 min-1 1200 l pro Stunde bei 3,5 bar. Gemessen waren es dabei allerdings dann mehr als die Nennleistung der Pumpe (360 Watt). Für die reine Förderung aus dem Brunnen nach oben, bei offenem Schlauch (und nur ca. 1 bar) zieht die Pumpe dagegen nur rund 150 Watt aus dem Netz. Dies allerdings bereits mit der unten beschriebenen Steuerung. 1988 hatte ich die Pumpe einfach mit einem Motorschutzschalter an den Drehstromanschluss geklemmt und ohne weitere Technik betrieben.

Dienstag, 13. Mai 2014

Die erste Erdbeere

Die erste Erdbeere ist rot. Nicht etwa auf dem Erdbeerbeet, sondern an einer auf dem Quecken-Kompost ohne Pflege oder künstliche Bewässerung gewachsenen Pflanze.

Als Kameratest: hier die Erdbeere nochmal, in Original-Pixelgröße:

ISO 100, 157 mm, f/5,6, 1/100 s