Donnerstag, 12. April 2012

Lesung: Peter Wawerzinek


Im Moritzhof Magdeburg fand eine Lesung von Peter Wawerzinek statt, veranstaltet vom Literaturhaus Magdeburg. Ein schöner und interessanter Abend. Schon Wawerzineks Berichte über seine Begegnungen mit anderen Schriftstellern und seine Anekdoten aus dem Literaturbetrieb (er kennt anscheinend Gott und die Welt!) waren den Abend wert. Bevor er überhaupt mit seiner eigentlichen Lesung begann, redete er in endlos scheinenden Abschweifungen über diesen und jenen, über Künstler heute und in der DDR der 60er bis 80er Jahre.
Nach Magdeburg war er aber eigentlich gekommen, um sein neues Buch: Parodien. Wawerzineks Raubzüge durch die deutsche Literatur vorzustellen. Wie er sagte, schreibt er schon seit Jahrzehnten ab und zu kleine Parodien über die Texte deutscher Schriftsteller. Sie als Buch zu veröffentlichen war dann aber erst möglich, nachdem er für Rabenliebe den Ingeborg-Bachmann-Preis bekommen hatte und so viel bekannter war. Viele dieser Parodien sind so gut gelungen, daß sie beinahe vom Parodierten selbst stammen könnten. Wer im Buch blättert, sieht darüber hinaus, daß manche der Texte darüber hinaus auch noch in grafischen Elementen die Parodie aufnehmen. Noch viel schöner als das Buch zu lesen ist es, es vom Autor lesen zu lassen. Unvergleichlich, wie er seinen Texten Leben einhaucht, mit seiner Stimme die Art anderer Autoren nachahmt, mit einem deutlich sichtbaren Spaß daran.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Wenzel und Band: Noch schöner Lügen

Wenzel: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Piano
Hannes Scheffler: Gitarren, Bass
Thommy Krawallo: Gitarren
Stefan Dohanetz: Drums, Perkussion

Der Titel von Wenzels Konzert spielt auf seine CD "Schöner Lügen" an. Und selbstverständlich fehlte dieser Titel nicht im Programm – begeistert vom Publikum mitgesungen. Neben alten Titeln, die immer eine vertraute Atmosphäre schaffen, gab es aber auch wieder einiges neues zu hören. Altvertraut und immer wieder hörenswert waren Wenzels Zwischentexte, in denen er teils unserer Welt den Spiegel vorhält, teils sein eigenes Leben reflektiert, mit denen er bereits für sich genommen ein eigenes Programm füllen könnte. Die Band war neu zusammengestellt, darunter Thommy Krawallo, der schon lange bei Wenzels Konzerten in der Technik dabei war und sein Können an der Gitarre nicht nur wie früher in einzelnen Einlagen zeigte. Auch Scheffler und Dohanetz paßten gut zur etwas rockiger gewordenen Musik. Es war ein grandioser Abend, den Wenzel mit seinem Herbstlied und einem allein gespielten Nachtlied schloß.

Dienstag, 22. November 2011

Winterfurche

Der kleine Tschechentrecker hat ganze Arbeit geleistet. Der Acker ist gepflügt, der Winter kann jetzt kommen.

Montag, 3. Oktober 2011

Sonntag, 11. September 2011

Körperform-Sitz

Auch Miezi ist vom TZ-4K-14C angetan. Vielleicht nicht von desssen Technik, aber der Sitz ist so schön abgerundet und an die Körperform einer dösenden Katze angepaßt. Ab und zu scheint sie aber auch am Trecker herumzuschrauben, jedenfalls mußten wir ihr schon zweimal Öl aus dem Fell waschen.

Freitag, 12. August 2011

Weltradreise

Der folgende Reisebericht ist quasi ein Nachtrag zum Elbe-Saale-Camp. Dort gewannen wir beim Umwelträtsel eine Reise. Die sich dann als Weltrad-Reise erwies. Mit eigener Kraft, was sich nach den insgesamt 83 Kilometer Reise als etwas ungewohnt anstrengend zeigen sollte. Auch wenn wir beide viel und gern radfahren, aber bei den herrschenden (Gegen)windverhältnissen waren es gefühlte 120 Kilometer. Mindestens.
Die Reise führt zum Magdeburger Wasserstraßenkreuz, um auch mal beim Thema Wasserstraße zu bleiben. Immerhin sahen wir dort sogar ein paar Schiffe.
Zurück ging es über Lostau und Körbelitz. 
Start am Schönebecker Salinekanal,
an dem die Weltradmanufaktur liegt
 
Dieser Brückenbogen ist das Tor zu einem schönen
Radweg, auf dem man Magdeburg an der Elbe
entlang durchqueren kann, (fast) ohne mit dem
Straßenverkehr in Kontakt zu kommen.
 
Rast am Elbufer
Der frisch restaurierte Kettendampfer, im Vordergrund
das Heckteil im Originalzustand, unrettbar verrostet


Die Hubbrücke zum Hafen.
Halt. Treppe. Und unübersehbar: da hat jemand
das Weltrad-W angebracht.

Auf der geschwungenen Herrenkrug-Brücke
wieder an das rechte Elbufer
Wer genau hinsieht, erkennt die Radfahrer und
die Wiesen am Elberadweg

In Hohewarte: ein ehemals schönes Ausflugslokal
mit Blick auf die Elbe
 
 Hier auf dem Mittellandkanal sieht man sogar Frachtschiffe.Auf der Elbe fuhren übrigens auch ein paar. Meist leer (bergauf fahren sie auf dem Elbe-Seitenkanal bis Magdeburg, bergab dann leer auf der Elbe zurück).
 Hier spart das Wasserstraßenamt: Von der Doppelsparschleuse (der Name kommt eigentlich von der durch die Konstruktion der Schleuse bedingte Wasserersparnis) ist nur eine der beiden Schleusenkammern in Betrieb. Die andere ist trocken und der Beton sieht auch nicht danach aus, als ob diese Kammer je in Betrieb war.
Die Vorkammer der Schleuse mit den mächtigen
Überströmkanälen
Blick in die leere Schleusenkammer
Ein Ausflugsschiff in der Schleusenkammer

Kirche in Lostau

Sonntag, 7. August 2011

TZ4K14C

Um des wuchernden Grünzeugs Herr zu werden, reicht Handarbeit schon nicht mehr aus. Mit der Neuanschaffung, einem fast dreißig Jahre alten tschechischem Traktor vom Typ TZ 4K 14C und einem Einschar-Pflug, geht es auf den Acker.