Donnerstag, 3. Dezember 2020

Espressomaschine von innen

Die Espressomaschine (Saeco Tschibo Diabolo, im Original Saeco Crema) wollte nicht mehr. Die Pumpe hörte man laufen, jedoch kam kein Wasser. Schon einige Zeit stand sie ungenutzt herum. Nun schaute ich doch mal hinein. 

Blick in die Espressomaschine. Unten die
Heizeinheit, mit dem Ventil für den Dampf.
Darüber die Pumpe. Rechts der Saugschlauch,
links der zur Heizung führende Druckschlauch.

Ich befürchtete einen Defekt der Pumpe, undichte Dichtungen oder so. Letzlich war es dann aber nur so, dass Luft im Saugschlauch war und es die Pumpe warum auch immer nicht schaffte, Wasser anzusaugen. Es half, den Wasserbehälter, dessen Rand höher lag als die Pumpe, randvoll mit Wasser zu füllen. So gab es in der Saugleitung einen leichten Überdruck. Schon saugte die Pumpe an und die Maschine funktionierte wieder. 

Ein paar Tage später lief wieder kein Kaffee aus der Maschine. Die Pumpe war es diesmal nicht, denn bei abgenommenem Siebträger lief Wasser. Anscheinend war etwas im Siebträger verstopft. Also diesen auseinander gebaut, gespült, die kleinen Ventile (oder was auch immer die kleinen beweglichen Metallteile darstellen) beweglich gemacht. Und gleich funktionierte sie wieder. 

Links der Siebträger. In der Mitte ein
Kunststoffteil, darunter die Feder für ein
Sicherheitsventil. Rechts eine Feder, die das
Kunststoffteil andrückt.
Eines der kleinen beweglichen Teile, dessen
genaue Funktion etwas unklar ist.

Die komplette Espressomaschine:


Und der Espresso aus der Maschine:


3 Kommentare:

  1. Thoralf, der Repaturmeister. Gratulation. Du hast vergessen bei der Aufzählung der Teile auf Bild 3 rechts unterhalb der großen Feder zwei Füße(?) zum Sauberkratzen von Versropfungen.

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    1. 😅 Stimmt. Habe ich bisher noch gar nicht bemerkt. Da hätte ich ja gar nicht in den Keller gehen brauchen. 😅

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  2. Gustavo Woltmann18. März 2021 um 17:50

    Irgendwie kann ich es nicht Glauben, dass eine Espressomaschine so von innen aussieht. Ich habe mir in meinem Kopf das deutlich komplizierter vorgestellt.

    Gustavo Woltmann

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