Samstag, 21. November 2015

Improvisationskonzert "Toleranz"

Heute in der Magdeburger St.-Sebastians-Kirche: ein Konzert für Orgel, Saxophon, Cello und Gesang, das  innerhalb des Tonkünstlerfestes 2015 des Tonkünstlerverbandes Sachsen-Anhalt stattfand.
Matthias Mück – Orgel
Warnfried Altmann – Saxophon
Wilfried Staufenbiel – Cello, Gesang
Matthias Mück, Warnfried Altmann,
Wilfried Staufenbiel (von links nach rechts)


Das Konzert bezeichneten die drei Musiker als Improvisationskonzert, und so wurde die Musik, auch wenn sicher vieles in Noten aufgeschrieben war, sehr frei gespielt, mit viel Gefühl für den Klang des Raumes.

Es begann mit einer Choralinterpretation über "Komm Herr Jesu, führ' die Welt zum Ende". Zur Kirchenmusik an der Orgel deklamierte Wilfried Staufenbiel den Text in einer Art Sprechgesang, wozu Warnfried Altmanns klagendes Saxophon einen starken Kontrast bildete. Dann kommt Altmann von der Empore herunter, durchschreitet den Kirchenraum langsam bis zum Altarbereich und füllt das große Kirchenschiff beim Gehen mit Tönen. Mit Tönen, die sich als deutlich wahrnehmbares Echo an den Wänden der Kathedrale brechen und reflektieren und sich im Nachhall mit den nächsten Klängen überlagern

Freitag, 25. September 2015

St. Jakobi Glockenaufzug (1)

Heute war es endlich so weit: die neue Glocke von St. Jakobi wurde auf den Südturm gezogen. Viele hatten daran mitgewirkt, allen voran der Kirchbauverein, der sich um Spendengelder und Unterstützung bemühte. Der Guß der Glocke wurde aus vielen Spenden von Unternehmen und Bürgern finanziert.

Die Glocke hat eine Masse von 1,92 Tonnen und einen Durchmesser von 1,435 Meter. Gestimmt ist sie in D. Die Inschrift lautet:
Sorget nicht um Euer Leben. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Matthäus 6,25+33. A.D. 2015
Die Glockenzier wurde vom dänischen Künstler Anders Nyborg gestaltet und zeigt ein umlaufendes Band aus parallelen Strichen, das die Elbe symbolisiert. Zwischen den Strichen sind ein paar kleine Fische eingezeichnet. Neben einigen anderen Vögeln sind auch Störche zu sehen, die durch Ihren jährlichen Zug nach Süden und zurück die Verbindung von der Elbe zum Orient herstellen.
Gegossen wurde die Glocke in der Glockengießerei Lauchhammer.

Zeichnung des Bildes auf der Glocke

Mit einem großen Kran wurde die Glocke angehoben und vor dem Aufzug auf den Turm vor dem Westportal der St.-Jakobi-Kirchein der Schwebe gehalten. In Grußworten dankten Schönebecks OB Bert Knoblauch und die an diesem großen Projekt maßgeblich beteiligten allen Spendern und wünschten der Glocke ein langes Leben.

Nach einer Andacht von Johannes Beyer, Pfarrer von St. Jakobi, und einem von der gesamten Gemeinde unter Begleitung des Posaunenchors gesungenen Lied schwebte die Glocke nach oben auf den Turm.

St. Jakobi Glockenaufzug (2)

Die offizielle Feier zum Glockenaufzug war vorbei, dann begann die Arbeit der Glockenbaufirma. Mit dem Kran war die Glocke schnell nach oben gezogen. Dort aber begann dann schweißtreibende Handarbeit.


Denn alle weiteren Arbeiten mussten von Hand bewältigt werden. Allein mit der Unterstützung von Flaschenzügen und Rollen wurde die Glocke in die Glockenstube gezogen. Nicht ganz ungefährlich, waren doch fast zwei Tonnen Bronze zu bewegen.

Sonntag, 20. September 2015

Kartoffelernte

Heute war Kartoffelernte. Adretta, Laura und Karlena kamen endlich aus der Erde. Die Ausbeute war mit etwa 250 dt je ha (natürlich von meinen paar Quadratmetern hochgerechnet) ganz ordentlich – etwa zwei Drittel des landwirtschaftlichen Durchschnittsertrags. Aber ohne


Zum fotografischen Vergleich nochmal ein Foto mit 15 mm Brennweite und Blende 3,5 – und der entsprechenden (gewollten) Unschärfe...


Donnerstag, 23. Juli 2015

Alles wächst

Sommer, Sonne, Wärme und genügend Feuchtigkeit durch künstlichen und im Juli endlich auch natürlichen Regen – alles wächst und wuchert.Da werden einige Fotos zum Suchbild.

Kürbis
Tomaten
Zucchini und Gurken
Mais
Rosenkohl, Grünkohl und Mohrrüben
Borretsch

Sonntag, 12. Juli 2015

Stummfilm in Pechau

Es war mal wieder so weit:das Wanderkino kam nach Pechau:
Tobias Rank – Piano
Gunthard Stephan  – Geige

Die Filmmusiker hatten wieder einige kürzere und längere Stummfilme mitgebracht, die sie live begleiteten:


Eine Rarität war der Experimentalfilm "Vormittagsspuk" von Hans Richter, der darin sehr wild mit Trickeffekten spielt. Daneben aber auch das, was man im Allgemeinen beim Wort Stummfilm erwartet: kurze Schwarzweißfilme voller Situationskomik.

Dienstag, 2. Juni 2015

Fotoausstellung Wasser

Heute wurde die Wanderausstellung zum Fotowettbewerb der OEWA zum Thema Wasser im Eingangsbereich des Schönebecker Solequell eröffnet. Die 15 Siegerfotos aus 570 Einsendungen sind noch bis zum 26.06. zu sehen. Auf der Webseite der Ausstellung sind zu allen Fotos kurze Kommentare der Fotografen veröffentlicht. Und man kann auch die 15 Siegerfotos des parallel für Mitarbeiter der OEWA veranstalteten Wettbewerbs sehen. Fotos, die leider aus Platzgründen nicht im Foyer des Solequell gezeigt werden können (die aber ebenso sehenswert sind).

Zur Eröffnung der Ausstellung spielte das Querflötenquartett (heute aber nur mit drei Musikerinnen) der Schönebecker Musikschule. Ihre Musik hatte zumindest im weiteren Sinn auch etwas mit Wasser zu tun, wenn sich etwa in einem schottischen Rondo die Melodie von "He unser Maat der hat schief geladen" versteckte (Wer den Text nicht kennt: "Wie kriegen wir ihn wieder auf die Beine? ... Gebt ihm einen Eimer kaltes Wasser").


Einen Sonder-Regionalpreis bekam Philipp Körner aus Schönebeck. Philipp Körner studiert Politikwissenschaften und sitzt im Schönebecker Stadtrat. Wenn er Zeit hat, fotografiert er auch noch in schwarzweiß und entwickelt seine Fotos selbst. Sein beim Wettbewerb eingereichtes Foto ist jedoch digital entstanden. Aufgenommen hat er es an der Schönebecker Elbbrücke während des 2013er Hochwassers.


Das Hochwasserfoto paßte dann auch ganz gut zu den Worten von Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch. Er wies auf den Zusammenhang Schönebecks zum Wasser hin, das auch einige unangenehme Seiten hat – so eben auch das Hochwasser der Elbe, oder das Grundwasser. Aber auch angenehme, wie die Sole, die Gradierwerk und Solequell speist.