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Samstag, 5. September 2020

Außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann in der Kunsthalle Kühlungsborn

Außergewöhnlich sind die Bilder von Elisabeth Heinemann in der Kunsthalle Kühlungsborn ebenso wie es das Zustandekommen der Ausstellung ist. Denn die war bereits für Mitte März angekündigt, der Termin der Ausstellung fiel genau in den Beginn der Corona-Pandemie. Heute nun wurde die Ausstellung der Magdeburger Fotografin eröffnet.

Für ihr Langzeitprojekt, dem sie den Titel "außer gewöhnlich" gab, bat Elisabeth Heinemann in den vergangenen etwa 15 Jahren zahlreiche Künstler aus In- und Ausland darum, ein Porträt von ihnen fotografieren zu dürfen. Entstanden sind über hundert Fotografien, oft in einem sehr harten Schwarzweiß und auf die Gesichter konzentriert, in denen Elisabeth Heinemann es fertig bringt, ein sehr charakteristisches Bild der Personen zu zeichnen. 

Donnerstag, 8. August 2019

Ausstellung "Gräser und mehr"

Gräser in unterschiedlichen künstlerischen Formen sind in einer Ausstellung in der Galerie Süd der Feuerwache Magdeburg zu sehen. Anne Facius, Andrea Markus und Rolf Winkler haben sich auf unterschiedliche Art den Gräsern gewidmet.

Nadja Gröschner, Anne Facius, Karin Tietz,
Rolf Winkler und Andrea Markus (von links).

Nadja Gröschner vom Magdeburger Kulturzentrum Feuerwache übergab nach einer kurzen Begrüßung die Moderation an Karin Tietz, die die drei Künstler interviewte und zu ihren künstlerischen Ansätzen befragte. Alle trugen dabei Mützen bzw. Kappen aus Gräsern, die auf den ersten Blick wie Pelz aussahen.

"Wir haben hier drei Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Natur beschäftigen", stellte Karin Tietz zu Beginn fest und fragte in die Runde "Wie habt Ihr Euch denn kennengelernt?" Aus den Antworten war indirekt auch die Bedeutung von Ausstellungen herauszuhören, die eben nicht nur den Besuchern Kunst zeigen, sondern auch Künstler miteinander in Kontakt bringen. Denn letztlich hatten alle Antworten etwas mit Ausstellungen zu tun, die man besuchte und neues fand – was zugleich zeigt, dass die Kunst- und Kulturszene in Sachsen-Anhalt dann doch nicht so klein ist, dass jeder schon jeden kennt.

Die Textilgestalterin und Weberin Anne Facius wurde danach gefragt, wie sie zu ihren Ideen kam, Gräser zu verwenden. "Immer wenn ich sah, wie sich Gräser sanft im Wind wiegten, dachte ich 'da muss man doch etwas daraus machen können'". Zunächst waren es gewebte Stoffe. In der Galerie hängen einige Wandteppiche aus Gräsern, die zeigen, wie unterschiedlich sowohl das Material, die Grashalme und Rispen sein können als auch die daraus entstehenden Strukturen. Das macht Lust darauf, diese auch anzufassen. Anne Facius bittet aber darum, das nicht zu tun, jedenfalls nicht gegen den Strich zu streifen, weil sonst die Halme brechen können. "Die Mäntel aus Gräsern wollte erst keiner tragen, weil sie zu fest waren", erklärt sie, "da kam ich dann auf die Idee, Kappen und Kragen aus Gräsern zu fertigen". Durchbruch für die Gras-Kunst war dann die BUGA 2015 in Premnitz, als sie gemeinsam mit anderen in ihren künstlerisch gestalteten Gras-Kappen über das BUGA-Gelände flanierte. Bald kam das Interesse der Mode-Branche (sicher auch unter dem Blick auf die Diskussion über Pelze und Pelztierhaltung), es folgten Auftritte auf dem Laufsteg. Mit ihrer Bemerkung "... wo sonst nur die jungen und schlanken auftreten – und so jung und schlank sind wir alle nicht mehr" hatte Anne Facius die Lacher des Publikums auf ihrer Seite.

Sonntag, 29. April 2018

Drei Ringe, #1

Im Stuttgarter Innenministerium befindet sich ein Kunstwerk des Potsdamer Künstlers Reik Elias. Unter dem Titel "Drei Ringe" fertigte er drei riesige Metallringe an, die teils aus rostigem Stahl, teils aus hochglänzendem Edelstahl bestehen. Der mit 10,8 Meter Durchmesser größte von ihnen befindet im öffentlich zugänglichen Atrium, zwei weitere in anderen Innenhöfen des 2013 fertiggestellten Gebäudes.


Objekte in derartiger Größe, beiläufig wie eben mal abgestellt an die Wand gelehnt, irritieren den Blick schon durch ihre Proportionen, vor allem wenn nicht nur abstrakte Gebäudelinien, sondern Menschen einen Vergleich bieten. Geht man näher heran, bietet die Spiegelung am Innenkonus einen interessanten Blick auf die streng rechtwinklige Struktur des Gebäudes.
Eine Interpretation des Künstlers ist auf der Webseite zum Gebäude zu finden, bzw. in dieser pdf-Datei.


Donnerstag, 8. März 2018

Tinten-Aquarell

Ein eben entstandenes Aquarell:


Nein, ich bin nicht unter die Maler gegangen. Ich bleibe bei den Lichtbildern. Das Aquarell entstand, als ich ein Lichtbild (Foto: Rolf Winkler) auf dem Tintenstrahldrucker ausdrucken wollte und ich das Tintendruck-Fotopapier versehentlich verkehrt herum in den Drucker legte. Die unbeschichtete Kunststoffseite lag dann beim Druck oben. In den ersten Sekunden nach dem Druck war das Foto noch klar zu erkennen, aber nach und nach begannen die Farben ineinander zu verfließen.

Hier das Original

Mittwoch, 6. Juli 2016

Himmelskreuz im Luthergarten

Beim Ausflug nach Wittenberg waren wir auch am gerade erst aufgestellten Himmelskreuz im Luthergarten. Eine interessante Konstruktion, die sicher ebensoviele Sicht- wie Interpretationsweisen zulässt.


Ein Kreuz aus Corten-Stahl (bzw. KTS-Stahl, "korrosionsträger Stahl", der nach dem anrosten nur sehr langsam weiterrostet) in der Erde wird am Himmel von zwei matt schimmernden Edelstahlkreuzen wiedergegeben. Umrahmt wird die Konstruktion von fünf Bäumen und einem Rundweg – erst aus der Luft (bzw. an der nebenstehenden Schautafel) ergibt sich das komplette Bild: eine Luther-Rose.

Entworfen wurde das Objekt von Thomas Schönauer und gefertigt von Metallbau Henschel in Tornitz.


Bei nassem Wetter ergibt sich ein anderer Bildeindruck, wird aus dem hellbraunen Untergrund ein dunkelbrauner.


Ein Blick von unten, bei dem sich das Kreuz am Boden in dem in der Luft verkleinert wiederspiegelt:


Freitag, 1. Juli 2016

The Floating Piers

So oft kommt es nicht vor, daß Christo ein großes Projekt realisiert, noch dazu in Europa. Das letzte (und, nunja, eigentlich das bisher einzige) Projekt von Christo und Jeanne-Claude, das wir uns ansahen, war der verhüllte Reichstag. Bereits als ich von den Plänen für The Floating Piers hörte, entstand der Plan, dort müsse man unbedingt hinzufahren. Etwas verrückt zwar, nur für ein Kunstwerk hin und zurück insgesamt etwa 2300 Kilometer mit dem Auto zurückzulegen. Aber letztlich haben wir es wirklich getan: gemeinsam mit Lina und ihrem Kommilitonen Felix mit dem Auto über die Alpen... Start am Dienstag am späten Nachmittag, kurzer Zwischenstop in Tharandt, und dann die Nacht durch abwechselnd am Steuer gesessen. Ankunft am Mittwochmorgen um 7:30 Uhr in Iseo. Nach Sulzano wurden Autos gar nicht erst durchgelassen (dort gibt es keine Parkplätze). Also auf einem der Großparkplätze in Iseo geparkt, von dort ging es etwa 5 Kilometer auf einem schmalen Wanderweg hoch über der schmalen Küstenstraße nach Sulzano. Zwischendurch boten sich immer wieder schöne Aussichten auf den See – und auch auf die orange leuchtenden Stege, als optischer Vorgeschmack.


Unser Plan sah vor, gleich morgens in Sulzano anzukommen, bevor sich die Menschenmassen auf den Weg machen. Dummerweise waren auch andere auf diese Idee gekommen. So stießen wir in Sulzano auf eine große Menschentraube, die nur stückchenweise weiterrückte. Anstehen, warten, "nur noch bis da vorn" denken und dann, um die Ecke kommend erkennen müssen, daß die Schlange doch noch länger ist. Am Ende waren es dann drei Stunden Wartezeit. Später war nachzulesen, daß am Mittwoch gemeinsam mit uns noch weitere 100.000 Besucher nach Sulzano gekommen waren.


Das ist nur der vorletzte Abschnitt der Warteschlange.
An der Stelle hatte man es fast geschafft. Insgesamt war
die Warteschlange am Mittwoch etwa 400 Meter lang. 

Mittags um zwölf angekommen auf dem orangem Pfad übers Wasser. Schuhe ausziehen, barfuß den Untergrund fühlen. Den von der Sonne aufgeheizten, in warmen Licht leuchtenden Stoff, den leise in den Wellen des Iseo-Sees schwankenden Pontonsteg unter den Füßen.


Erst einmal einfach dasitzen und das Licht genießen: die unterschiedlichen, von sonnengelb nach orange variierenden Farbtöne der Stoffbespannung vor dem blauen Wasser, in dem sich grün die nahen Berge spiegelten. Auf dem Steg sitzend oder liegend fühlte sich die Bewegung des Stegs an wie das Atmen eines großen Tieres.
Durch den zum Wasser hin flach abfallenden Rand fügten sich Christos Stege harmonisch in die Seelandschaft ein, hatten nichts mit herkömmlichen Bootsstegen zu tun, sondern schienen sich insgesamt nur wenige Zentimeter über das Wasser zu erheben. Dazu kam die optische Wirkung des aus Kunststofffasern gewebten Stoffes. Dieser veränderte seine Farbe je nach Richtung des Lichteinfalls. Dazu kam noch die Wirkung der Falten, in die der Stoff gelegt wurde, die beim Laufen an leichte Wellen oder Rippel des Wassers denken ließen.
 
Und die vielen Leute? Auch wenn in einigen Berichten etwas von "Ameisenstraße" zu lesen war: die vielen Leute auf dem Steg störten den Eindruck von Christos Projekt nur wenig, so ruhig, gelassen und heiter war die Stimmung. Und etwas abseits des Hauptsteges ließen sich auch weniger belebte Stellen finden.



Donnerstag, 18. Februar 2016

Japans Impressionisten

Heute hatte ich bei der Bundesnetzagentur in Bonn zu tun und mein Zug kam eine Stunde zu früh an. Was macht man mit der Zeit? Zum Beispiel eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle besuchen (die der Bundesnetzagentur zufällig gleich gegenüber liegt).

Japans Liebe zum Impressionismus hieß eine sehenswerte Ausstellung, die allerdings bereits am Sonntag zu Ende geht.

Claude Monet
Im Boot
1887

Beste Gelegenheit, Bilder von Manet, van Gogh oder Renoir oder anderen, mir bis dahin völlig unbekannten Künstlern zu sehen. Allen gemein ist, daß sie von Japanern gesammelt wurden, die Anfang des 20. Jahrhunderts begeistert von dieser Kunstrichtung waren, sie auch selbst ausübten.

Maler wie Camille Pissarro oder Sisley, mit dahingetupften Farbflecken, die erst aus der Ferne betrachtet zu einer in der Sonne flirrenden Wasserfläche wurden.
Claude Monet mit den Frauen im Boot, oder dem Bild der Grotte Port Domois und weitere von ihm - aus der Nähe dicke Pinselstriche, von denen jeder eine Welle ist, aus weitem Abstand schon ein wenig fotorealistisch. Hoch interessant auch van Goghs düstere Bilder von kargen Hütten oder frierenden Holzsammlern im Schnee. Ohne die warmen Sonnenblumen aus Arles. Und dann als weitere Überraschung: Paul Gaughin, typisch und wiederkennbarer sein Stil. Aber statt Südsee malt er bretonische Mädchen, trotzig dreinschauend.

Dann die japanischen Impressionisten, z. B. Torajiro Kojima, im Stil den westlichen Kollegen gleich und nur in Nuancen, in der Motivwahl anders. Oder, unmittelbar nebeneinander gehängt: Claude Monet und Shigeru Aoki, von jedem seine "Meeresklippen", fast gleich und doch keine Kopie.

Vincent van Gogh
Holzsammler im Schnee
1884

Paul Gauguin
Zwei bretonische Mädchen am Meer
1889

Torajiro Kojima
Trichterwinde 1920

Claude Monet
Klippen im Meer

Mittwoch, 29. April 2015

Wilde Reise durch die Nacht

In seinem Roman "Wilde Reise durch die Nacht" setzt Walter Moers in genialer Weise Bilder von Gustave Doré in eine neue, fantastische Umgebung. Es ist faszinierend, den Text zu lesen und dann beim Umblättern die dazu genau passende Illustration zu sehen, die Gustave Doré jedoch bereits vor 150 Jahren angefertigt hat. Dadurch ergibt sich eine so enge Verbindung von Text und Bild, die für mich bisher nur im Buch ihre Wirkung richtig entfalten konnte. Es gibt zwar auch eine Hörbuchfassung (mit Dirk Bach als Sprecher), aber auch dort fehlen die Bilder.

Nun hat sich das Puppentheater Magdeburg an den Stoff gewagt. Herausgekommen ist eine Inszenierung (für Erwachsene gedacht und ohne Puppen), die Text und Bilder sehr lebendig auf die Bühne bringt. Damit steht die Magdeburger Inszenierung dem Witz des Buches nicht nach. Sie liefert durch die verrückten und skurilen Arrangements von Gustave Dorés Bildern in Verbindung mit dem großartigen Spiel von Freda Winter, Lennart Morgenstern und Florian Kräuter und durch die auf offener Bühne erzeugten Effekte und Geräusche einen neuen und faszinierenden Blick auf die Geschichte und auf Gustave Dorés Grafiken.

Der Tod (Freda Winter) und seine verrückte Schwester
Dementia (Florian Kräuter) streiten sich um die Seele
von Gustav Doré (Lennart Morgenstern, mitte).
(Foto: Jesko Döring, Puppentheater)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Kunstmuseum Magdeburg: Jim Rakete und Frieder Heinze

Vorgestern im Magdeburger Kloster unser Lieben Frauen zwei Ausstellungen angeschaut.

Jim Rakete, Berliner Fotograf, zeigt unter dem Titel "Stand der Dinge" Porträts von Schauspielern und Regisseuren. Eine interessante Porträt-Serie, zu sehen noch bis 12.01.2014.


Frieder Heinze, Leipziger Maler und Grafiker, stellt unter dem Titel "Zeichen und Wunder" Zeichnungen und Objekte aus, die überwiegend an Zeichnungen vergangener Kulturen erinnern. Eine Vielzahl von farbig ausgemalten Umrißzeichnungen bevölkert seine großformatigen Seidenpapierblätter, ähnlich vielleicht alten Maja-Kunstwerken oder Felszeichnungen von Ureinwohnern. Man braucht einige Zeit, um sich an die Malweise zu gewöhnen, die auf den ersten Blick einfach aussieht und erst durch ihre überwältigende Vielzahl die Methode dahinter erkennen läßt. Noch dazu da die Werke aus eine längeren Schaffensperiode stammen und so Vergleiche ermöglichen. Einige plastische Arbeiten ergänzen die Schau, die anzusehen durchaus Spaß macht. Zu sehen noch bis 09.02.2014.

Samstag, 17. August 2013

Musik und Kunst

Am Sonnabend fand das 6. Konzert der diesjährigen, der bereits 39. Kirchenmusik in der Pretziener St.-Thomas-Kirche statt. Das Programm stand unter dem Titel "Musikalische Zeitreise", mit
Joachim Schäfer — Trompete
Judith Iszak — Cembalo
Preußisches Kammerorchester — Leitung: Aiko Ogata

So interessant wie die Musik war auch die Kunst: Seit einigen Wochen schon hängen in der Pretziener Kirche Kunstwerke. Unter der Decke schweben unzählige Paperkraniche, die sich während der Musik in der aufsteigenden Wärme der Besucher leicht bewegten. Und das "unzählige" ist beinahe wörtlich zu nehmen: in der Kirche sitzend gelang es mir nicht, sie zu zählen, so sehr die Augen verwirrend sind sie aufgehängt. Erst durch einen Trick gelang es dann (und ich werde die Zahl jetzt nicht nennen). An den Wänden hängen großformatige Bilder aus handgeschöpftem Papier. Auf den ersten Blick wirken sie sehr einfach, der Reiz steckt in der Überlagerung unteschiedlicher Papiersorten und den klaren Formen.

Freitag, 12. April 2013

Bilder einer Ausstellung

Heute habe ich in Hannover die Kunstausstellung besucht. (ein kleiner Geheimtip auf einer schöden Industriemesse).
So sah die Ausstellung aus:

Kunstexperten unter sich
Mit Erlaubnis der Galerie gibt es hier einige der Gemälde (die wenn man genau hinsieht, immer Zahnriemen eingebaut haben...- hat sicher etwas mit dem Sponsor zu tun)








Sonntag, 17. Februar 2013

Wasserturm Genthin

Den Genthiner Wassertum kennen sicher viele von außen, man fährt auf der B107 Richtung Havelberg daran vorbei.
Man kann den Turm besichtigen (unter anderem befindet sich die Galerie des Genthiner Kunstvereins darin, s.u.) und ihn bis zur Aussichtsplattform besteigen. Von dort aus bietet sich ein weiter Blick ins Umland. Jedenfalls bei schönem Wetter. Am gestrigen Sonnabend war es trübe und so lag das Interesse vor allem auf der überaus interessanten Betonarchitektur des 1934/35 gebauten Turmes.

Die tragende Struktur wird durch ein sehr filigranes Stahlbetonskelett gebildet, in das in monolithischer Bauweise auch die Treppen und Treppengeländer einbezogen sind. Die  aus Klinkern gemauerte Außenhaut füllt lediglich die Zwischenräume der Betonstreben aus. Durch die Bauweise und den sehr klar strukturierten Innenraum bietet der Turm interessante fotografische Perspektiven.
Leider fällt etwas wenig Licht hinein - ich sollte wohl nochmal mit dem Stativ hin...


Gegenwärtig werden in der Galerie im Wassertum Fotografien von Rolf Winkler ausgestellt.
Rolf Winkler bei der Eröffnung der Ausstellung
im Genthiner Wasserturm