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| Webwarenhaus |
Eine der wichtigsten Faustformeln beim Fotografieren: Sonne lacht - Blende 8. Die Belichtungszeit entspricht dabei etwa der ISO-Filmempfindlichkeit. Klappt auch heute noch.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014
Reformations-Countdown
Zufällig waren wir grad in Wittenberg, als eine chromglänzende Erdkugel mit einem Countdown-Zähler aufgestellt wurde, der die Zeit bis zum 500jährigen Reformationsjubiläum zählt. In 949 Tagen, 3:33:41 Stunden werden wuchtige Hammerschläge die Tür der Wittenberger Schloßkirche erzittern lassen.
Wer nachrechnet merkt allerdings, daß es dabei nicht um den 31. Oktober geht, denn das wären heute noch 1112 Tage. Nein, es geht um eine Ausstellungseröffnung. Und nein, ich möchte 2017 wohl eher nicht in Wittenberg sein, das dann sicher von Touristen überrannt wird. So aber haben wir ein kleines, ruhiges und beschauliches Städtchen kennengelernt. Nur etwas viele Baustellen gab es ("überall wohin man schaut wird aufgebaut").
Wer nachrechnet merkt allerdings, daß es dabei nicht um den 31. Oktober geht, denn das wären heute noch 1112 Tage. Nein, es geht um eine Ausstellungseröffnung. Und nein, ich möchte 2017 wohl eher nicht in Wittenberg sein, das dann sicher von Touristen überrannt wird. So aber haben wir ein kleines, ruhiges und beschauliches Städtchen kennengelernt. Nur etwas viele Baustellen gab es ("überall wohin man schaut wird aufgebaut").
| Marktplatz mit Weltkugel |
| Anstehen zum reinschauen |
| Geografisch ist der Zähler schon richtig plaziert. |
| Der Blick ins Innere der Kugel. Wenn man genau liest, dann wird gar nicht die Zeit bis zu den großen Hammerschlägen angegeben... |
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| 360-Grad-Blick auf den Wittenberger Markt |
Dienstag, 8. März 2011
Wieder bergab
Von Nuwara Eliya nach Colombo führt die Nationalstraße A7, die aber größtenteils so schmal ist wie zu Hause ein besserer Feldweg. Auch die Fahrbahn selbst erinnert auf einem großen Teilstück eher an einen Feldweg. Gleichwohl waren dort alle üblichen Fahrzeuge unterwegs, vom Dreirad über Kleintransporter und Lkw bis zu den auch dort rasant überholenden Bussen.
Für die 160 Kilometer hat der Google-Routenplaner etwas über 2 Stunden ausgegeben. Tilak hat darüber nur gelacht und meinte, wegen des Wochenendes ist wenig Verkehr und da werden wir es, wenn alles gut läuft, in sechs Stunden schaffen. Und er hatte natürlich recht behalten (mit kurzen Foto-Stops zwischendurch war es sogar ein wenig länger). Die Aussicht auf die Teefelder und tiefen Täler links und rechts entschädigte für die Mühen der Fahrt. Auf der letzten Hälfte der Strecke wurde es dann bald dunkel.
Für die 160 Kilometer hat der Google-Routenplaner etwas über 2 Stunden ausgegeben. Tilak hat darüber nur gelacht und meinte, wegen des Wochenendes ist wenig Verkehr und da werden wir es, wenn alles gut läuft, in sechs Stunden schaffen. Und er hatte natürlich recht behalten (mit kurzen Foto-Stops zwischendurch war es sogar ein wenig länger). Die Aussicht auf die Teefelder und tiefen Täler links und rechts entschädigte für die Mühen der Fahrt. Auf der letzten Hälfte der Strecke wurde es dann bald dunkel.
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| Teils sind die Straßen sehr idyllisch, nur etwas zu schmal. |
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| Wer genau hinschaut, entdeckt schon wieder eine Teefabrik... |
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| Busse nehmen fast die gesamte Fahrbahn ein |
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| Im Bergland findet man noch viel der alten Tata-Lkw mit ihren Holzaufbauten (dazu später mehr) |
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| Tilak mit dem Ford-Kleinbus |
Sonntag, 6. März 2011
Zurück in der Kälte
Gestern abend nach einem sehr ruhigen Flug gut in Frankfurt gelandet und nach Mitternacht wieder zu Hause. Statt gestern 30 Grad plus heute morgen zwei Grad minus, blauer Himmel und trockene kalte Luft. Ja, auch das ist schön.
Ein paar nachträglich eingetragene Fotos (von der Fahrt durch die Berge, aber auch von Colombos Überresten aus der Kolonialzeit und der Altstadt) wird es in den nächsten Tagen an dieser Stelle geben. Aber erst nach und nach, denn noch ist nicht alles sortiert und bearbeitet.
Ein paar nachträglich eingetragene Fotos (von der Fahrt durch die Berge, aber auch von Colombos Überresten aus der Kolonialzeit und der Altstadt) wird es in den nächsten Tagen an dieser Stelle geben. Aber erst nach und nach, denn noch ist nicht alles sortiert und bearbeitet.
Freitag, 25. Februar 2011
Wochenende
Am Wochenende geht es ins Landesinnere, erst nach Kandy und am Sonntag von dort nach Nuwara Eliya. Bis nach Kandy, der alten Königsstadt, sind es eigentlich nur 120 Kilometer. Angesichts des Straßenzustandes (und des Verkehrs) wurde mir aber bereits gesagt, daß ich gut mit 3 Stunden rechnen kann (man ist von deuschen Verhältnissen verwöhnt). Mister Motha vom Institut half mir, ein Hotel in Kandy auszusuchen und ich kann einen Fahrer des Institutes samt Fahrzeug nutzen, der mich dann morgen früh vom Galadari abholt. Ich bin gespannt, ob alles klappt. Möglicherweise gibt es dann aber erst am Sonntag wieder einen Reisebericht.
Überraschend sind die Preisrelationen hier. Das Hotelzimmer kostet 2500 Rupien, für die Fahrer gibt es billigere Fahrerquartiere, für 750 Rupien. Auf meine Frage, wieviel denn der Fahrer bekommen solle, erhielt ich die Antwort, es sei schließlich dessen Job, für das Institut zu fahren. Aber es ist ja Wochenende, und wenn ich ihm 1000 Rupien gebe, sei das in Ordnung. Für einen Euro bekommt man etwa 150 Rupien. Und ich habe ein schlechtes Gewissen.
Überraschend sind die Preisrelationen hier. Das Hotelzimmer kostet 2500 Rupien, für die Fahrer gibt es billigere Fahrerquartiere, für 750 Rupien. Auf meine Frage, wieviel denn der Fahrer bekommen solle, erhielt ich die Antwort, es sei schließlich dessen Job, für das Institut zu fahren. Aber es ist ja Wochenende, und wenn ich ihm 1000 Rupien gebe, sei das in Ordnung. Für einen Euro bekommt man etwa 150 Rupien. Und ich habe ein schlechtes Gewissen.
Sonntag, 20. Februar 2011
Taschenwärmer und mehr
Eigentlich wäre ich zweeinhalb Stunden vor Abflug in Frankfurt gewesen, aber irgendwo zwischen Hamburg Hannover und Hannover hatte ein Bagger in das Kabel für die Steuerung der Signale gebissen. Alle Züge hatten 40 Minuten Verspätung. Während der Wartezeit auf dem kalten Bahnsteig verteilte die Bahn heiße Getränke – und Taschenwärmer. So was wäre ja auch ein nettes Mitbringsel von der Reise gewesen, aber schon die Vorstellung der unangenehmen Fragen der ganz sicher folgenden Gepäckkontrolle, was denn die im Flug- oder Handgepäck verschweißten Plastikpäckchen mit einer weißlichen Masse darin sein sollen, belustigte mich – und ließ mich die Dinger dann im Zug vergessen.
Als ich dann im Flughafen war, waren die guten Plätze natürlich längst weg, und so mußte ich mit einem der allerletzten Plätze (ja, auch im übertragenen Sinn: die erste Dreierreihe hinter den Viererreihen – da sind dann die Bildschirme versetzt, die Tische nur Notvarianten). Nichts mit Fensterplatz. Aber es war eh dunkel draußen.Und irgendwie hatte ich das Gefühl, bei Srilankan Airlines haben sie es geschafft, noch 5 bis 10 Sitzreihen mehr unterzubringen. Aber egal, gelandet bin ich sicher...
Als ich dann im Flughafen war, waren die guten Plätze natürlich längst weg, und so mußte ich mit einem der allerletzten Plätze (ja, auch im übertragenen Sinn: die erste Dreierreihe hinter den Viererreihen – da sind dann die Bildschirme versetzt, die Tische nur Notvarianten). Nichts mit Fensterplatz. Aber es war eh dunkel draußen.Und irgendwie hatte ich das Gefühl, bei Srilankan Airlines haben sie es geschafft, noch 5 bis 10 Sitzreihen mehr unterzubringen. Aber egal, gelandet bin ich sicher...
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