Montag, 22. September 2014

Pilzsaison

Heute waren wir das erste mal in diesem Jahr Pilze suchen. Die Ausbeute in den etwa anderthalb Stunden war sehr mäßig, insgesamt nur ein paar Maronen, wenige Pfifferlinge und ein Mini-Steinpilz – aber auch zwei Krause Glucken. Und die machten die Pilzwanderung dann doch noch zu einem Erfolg (eigentlich waren's sogar drei, aber die dritte war schon zu alt zum mitnehmen). Die Krausen Glucken mit ihrer merkwürdigen Form sind sehr gute Speisepilze und lieferten zusammen mit etwas Speck und Zwiebeln und Salzkartoffeln ein vorzügliches Abendessen.

Ein Pilz-Arrangement
Zwei Krause Glucken
Das ist nicht der Fundort. Aber das Licht
auf dem Rasen war besser als in der Küche.

Samstag, 13. September 2014

Der TZ4K14C und sein großer Bruder

Heute konnte ich meinen kleinen Tschechentrecker neben seinen großen Bruder stellen:


Nun ja, "großer Bruder" stimmt nicht ganz, eher wäre "großer Cousin" richtig. Denn der TZ4K14C kommt aus der Produktion der tschechoslovakischen Firma Agrozet, während der K-700 ("Kasimir") aus den sowjetischen Kirow-Werken stammt.

Ein mächtiger Größenunterschied zwischen beiden Traktoren. Nicht nur in den technischen Daten, sondern bereits optisch. Beiden Traktoren gemeinsam ist aber die Art des konstruktiven Aufbaus: Vorder- und Hinterteil sind über ein Knickgelenk miteinander verbunden, über das auch die Lenkung erfolgt (Knicklenkung). Eine Gelenkwelle überträgt die Kraft auf die Hinterräder und die Zapfwelle.

Sonntag, 7. September 2014

Bodenfräse – Ölprobleme

Die Bodenfräse für meinen kleinen Trecker leistet nun schon einige Zeit treue Dienste. Nur ist der Boden darunter etwas ölig. Ein Problem war eine nicht fest angezogene Schraube an der Lagerdurchführung der Messerwelle. Dummerweise war diese Schraube nur vom Inneren des Kettenkastens aus zugänglich. Also Öl ablassen, Kettenkasten abnehmen, Schraube anziehen, Kettenkasten montieren, Öl auffüllen.

Das hat aber nur ein Problem gelöst. Ein weiteres war eine ungeeignete High-Tech-Dichtung an der Ölablaßschraube. Eine Stahlscheibe mit im inneren Bereich liegender Gummidichtung. Dummerweise hat der Ölablaßstutzen genau in dem Bereich der Gummidichtung eine 45°-Fase, da kann nichts dichten. Die Gummidichtung würde in dem Bereich eine Fläche benötigen, an der sie dicht anliegen kann. Also Austausch gegen Low-Tech-Dichtung. Kleines Problem, leicht behoben.

Ölablaßstutzen mit Fase im Bereich der Dichtung
Falsche Dichtscheibe (links), Ölablaßschraube mit
Fiberdichtung (rechts)

Dienstag, 26. August 2014

Kartoffelernte

Die Kartoffeln sind zum großen Teil geerntet, nur noch ein paar Reihen mußten warten, bis nach dem gestrigen Regen die Erde wieder etwas getrocknet ist. Das Beregnen im trockenen Sommer hat sich gelohnt, die Knollen sind größer als im letzten Jahr.


Miezi fand's gut, in der trockenen Erde zu liegen...


Ein paar unliebsame Schädlinge gab es an den Kartoffeln, zum Glück nur bei einigen. So zum Beispiel kleine Nacktschnecken, oder auch Hundertfüßer, die sich anscheinend auch von Kartoffeln ernähren:

zwei winzige Hundertfüßer auf einer Kartoffel.
Sehen aus wie kleine Würmer.
Ein ausgewachsener Hundertfüßer.
Ich habe sogar 102 oder 104 Beine gezählt.

Donnerstag, 21. August 2014

Alles wuchert

Ein Blick den Gartenweg entlang (wie, da ist kein Weg? Irgendwo zwischen den Kürbissen und den Cosmeen – das wuchert halt alles), am Ende des Weges, kurz vor den Tomaten, lauert die Katze, bereit sich auf alles zu stürzen, was vorbeikommt ... oder zu dösen. Hinter den Cosmeen die Kartoffeln (Wie, man sieht keine...? Na ja, irgendwo dort hinten). Und eine schöne dunkle Sonnenblume inklusive Hummel (warum haben wir hier eigentlich keine Bienen?).

Apropos Bienen: zum Glück sind wir hier in D noch nicht soweit, wie es der (übrigens sehr sehenswerte) Dokumentarfilm "More than Honey" für einige Teile der Welt beschreibt. Daß hier die Hummeln die Arbeit der Bienen übernehmen, wird wohl ganz einfach daran liegen, daß hier in Elbenau niemand mehr Bienen hat... Und dabei  wäre "Elbenauer Honig" sicher was schönes.

Donnerstag, 14. August 2014

Erntezeit

Tomaten, Gurken, Zucchini – alles wächst bei dem Wetter wie wild. Die Zwiebeln nicht mehr, die hängen schon zu Zöpfen geflochten zum Trocknen.

Jetzt müßte ich eigentlich noch die Sorten
hinzuschreiben... was nicht so einfach wäre,
denn in dem Korb sind bestimmt 10 Sorten.

Dienstag, 12. August 2014

Die Kunst der Pause

Grad hörte ich im Deutschlandfunk den Bericht über das Davos Festival Young Artists in Concert, da kam mir die im Hintergrund eingespielte Musik bekannt vor. Ist das nicht die aus dem Film Ku! Kin-dza-dza? Im Programm des Festivals nachgeschaut – Giya Kancheli: A little Daneliade für Violine, Klavier, Streicher und Schlagzeug (Das paßt. Georgi Danelija ist der Regisseur des Films). Im Rundfunkbericht ging es unter anderem um die Kunst der Pause – "Halt auf Verlangen" war auch Thema des Eröffnungsabends. Und hört man die Musik, dann weiß man auch, was Kunst der Pause bedeutet. 

Auf Youtube gibt es eine Aufnahme mit Gideon Kremer:


So richtig über den Spaß der Musik kann man aber erst dann lachen, wenn man den Film (den es anscheinend nach wie vor leider nur auf russisch gibt) bereits gesehen hat. Was auf mich zutrifft – und so habe ich mich jedenfalls sehr amüsiert. Ku!

(p.s. zum Interpretationsvergleich: bei youtu.be/OXIOSZ27sn8 gibt es eine weitere Aufnahme, zwei Minuten kürzer und damit viel schwungvoller – aber mir gefällt die von Gideon Kremer ein wenig besser)